Do 14. Jan 2016

AUSSTELLUNG MADE IN POTSDAM: VERNISSAGE

Mit Alice Bahra, Christa Panzer, Peter Panzer, Barbara Raetsch, Christian Roehl, Peter Rohn, Alfred Schmidt

Der Kunstraum zeigt Potsdamer Künstler, welche die subjektive Wahrnehmung und die Wirkung ihrer Stadt in verschiedenen Techniken, Ausdrucksformen sowie Handschriften widerspiegeln und das Stadtbild bereichern. Die Arbeiten sind außergewöhnliche Positionen einer regionalen Identifikation.

Der Schaffensprozess von Alice Bahra innerhalb der Arbeitsfelder - Keramik, Fotografie, Installation, Projektion - ist von ihrem systematischen Vorgehen geprägt. Ob es sich um die Wahl des Materials handelt, um die Transformationen einer Grundform oder um ihre Vorliebe für Werkreihen.

Christa Panzner widmet sich den Wahrnehmungen, die nicht notwendigerweise visueller Natur sein müssen. Im Gestus schroff oder zurückhaltend, in der Form bestimmt oder latent. Das Unwägbare, das Spiel ist wichtig. Das habe sie von Kindern gelernt. Es gibt keine feststehenden Rezepte, nur den Willen, etwas auszudrücken.
Peter Panzners Anliegen ist die bildnerische Darstellung durch die Realität ausgelöster Empfindungen. Große Bedeutung hat die Beschäftigung mit der Druckgrafik. In seriellen Bearbeitungen verschiedener Themenkreise - wie Innenräume, Landschaften und Stillleben - entstehen im Tiefdruck vor allem Farbaquatinten, aber auch Kaltnadelradierungen.

Barbara Raetsch zeigt ausgewählte Gemälde, die überwiegend in den letzten Jahren entstanden sind. Ausgehend vom konkreten Motiv spiegeln sie eine Entwicklung wider, bei der Gegenständlichkeit einer zunehmend abstrahierenden Malweise weicht.

Christian Roehl arbeitete von 1968 bis zu seinem Tod (2013) mit dem Selbstverständnis eines Kunsthandwerkers und bildenden Künstlers. Seine plastischen Werke beziehen sich auf die sie umgebende Architektur und Landschaft. Sie sind in den Stadträumen von Berlin, Potsdam und Frankfurt (Oder) zu sehen.

Peter Rohn steuerte 1974 mit seinem Flugschiff eine neue Zeit der Wandgestaltung in der DDR an, die die herkömmliche, mit realistischen Propagandabildern geschmückte Welt des Sozialismus hinter sich ließ. Der Künstler schuf ein Symbol des Reisens, welches die Fortbewegungsmuster als Grundbedürfnis und Zeugnis des menschlichen Handelns aufzeigt und auf einfache Formen herunter bricht.

Alfred Schmidt war bis 1989 im ständigen Wettlauf mit dem Abriss der historischen Häuser. Er wollte ein Stück vom alten Potsdam in seinen Grafiken und Pastellen bewahren.

EINTRITT FREI
Mi bis So, 13:00-18:00


Weitere Informationen:
http://www.kunstraumpotsdam.de
 
 

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Kontakt

Made in Potsdam ist eine Veranstaltung von fabrik Potsdam und Kunstraum Potsdam in Kooperation mit dem T-Werk.

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und öffnet 60 Min vor Beginn der Veranstaltung.
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T-Werk | Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam
Waschhaus Arena | Schiffbauergasse 5, 14467 Potsdam
Kunstraum Potsdam | Schiffbauergasse 4a, 14467 Potsdam

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