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Do 15. Jan 2015

AUSSTELLUNG MADE IN POTSDAM: VERNISSAGE

Vernissage: Do 15. Januar 2015 20:30
Ausstellung: 16.01.-15.02. / Mi - So / 13:00-18:00

FRANK GAUDLITZ arbeitet analog in selbstkonzipierten Langzeitprojekten insbesondere in Russland, Osteuropa und Südamerika. Seine großen fotografischen Folgen spannen einen Bogen zwischen epochalen Ereignissen und Einzelschicksalen. In seiner neusten Arbeit "a mazo – die amazonen des amazonas" porträtiert Gaudlitz Frauen, die in einem männlichen Körper leben, die Insignien ihrer Weiblichkeit mutig präsentierend. Parallel dazu inszeniert er Stillleben, in denen exotische Fruchtarrangements durch tierische Fragmente aufgestört werden. Schönheit und Verletzlichkeit, Paradies und Qual stehen sich als Metapher für das Leben seiner Protagonistinnen gegenüber.

FRAUKE DANZER interessiert sich für das Hybride, die Zwischenbereiche, die Grauzonen, das Unklare und das Undefinierbare. Durch Überschneidungen von unterschiedlichen Kategorien, wie Mensch und Tier, Schrecken und Schönheit, Leben und Tod oder eben Kreuzungen von unterschiedlichen Bewegungsformen, versucht sie die gewohnten Sehmuster zu brechen und für Neues, Ungewohntes zu sensibilisieren.

DREIMETERTURM (3mT) ist ein Kollektiv aus drei Personen: R. Lindebaum, T. Koch, B. Pannicke. Die Werke, welche unter dem Label Dreimeterturm entstehen sind weniger objekthafter Natur, sondern leben von der Spontanität/Kurzfristigkeit ihrer Entstehung. Ein Auftrag, ein Rahmen, eine Idee – das Hier und Jetzt, der Raum, der Alltag, die Erfahrungen sind ausschlaggebend, Dinge zu schaffen, die erkundet und entdeckt werden dürfen. Wichtig hierbei ist, dass der Prozess zum Werk führt und der Status »Kunst« durch den Dialog, den Kontext und den Rezipienten entsteht. Leibliche Erfahrung ist für 3mT wichtiger als visuelle Betrachtung. Weg vom Objekt hin zur temporären Aufführung und dem Miteinander – darüber, darunter, dahinter, dazwischen...

Die Basis der Arbeit von BIRGIT CAUER ist die klassische Steinbildhauerei. Dabei hat sie erfahren, dass Stein nicht nur komprimierte Energie, sondern auch ein eigenwilliges, "lebendiges" Gegenüber und Teil eines Systems ist. Daraus ergeben sich Fragen nach der Zuordnung von Materie zu organisch/anorganisch und nach der Vorraussetzung für Leben überhaupt - Fragen, die im Besonderen auch unser Verhältnis zur Umwelt thematisieren. Seit 2013 kooperiert sie mit Biochemikern und Biophysikern. Es entstehen installative Arbeiten, in denen sie Stein mit verschiedenen Materialien zu größeren Systemen verbinde und "Material-Zeichnungen" auf Papier.

OLGA MASLO zeichnet Linien mit Rohrfeder und Tusche, reduziert auf das Wesentliche, und genießt die Unmittelbarkeit des Augenblicks.

CARSTEN HENSEL beschäftigt sich mit Gleichzeitigkeiten des Situativen. Situation und Assoziation, Negation, Affirmation und Konstruktion werden in experimentellen Performances miteinander in Berührung gebracht. Es entstehen künstlerische Formen des Grotesken, die er durchaus als Realismus- und Gesellschaftskritik versteht.

Der Film "as far as the eye can hear" von OSCAR LOESER und MARTINE PISANI ist inspiriert von der Performance "as far as the eye can hear" (2010) von Martine Pisani. Oscar Loeser und Martine Pisani erschaffen hier eine Art zeitgenössischen Western. Die Montage verschiedener Drehorte - darunter auch Potsdams Neuer Garten - verflechtet sich zu einer fiktiven Landschaft in die der Betrachter "so weit das Auge hört" reisen kann.

PETER TROSZTMER, THEA PATTERSON UND JEREMY GORDANEER bewegen sich zwischen Bildender Kunst und Performance. In ihrer neuesten Installation entfliehen die Performer mithilfe von Klebebändern der Schwerkraft und lassen, insektenhaft, neue Räume entstehen.
(Performance am 29. + 30.01. von 18:00 bis 22:00, am 01.02. von 14:00 bis 18:00, Installation bis zum 15.02.2015)

Foto: Frank Gaudlitz

EINTRITT FREI


Weitere Informationen:
http://www.kunstraumpotsdam.de
 
 

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